Lizenzierung und Zertifizierung in virtuellen Welten
Bestehende Applikationen lassen sich in einem Vcloud-Ansatz von Vmware einsetzen, ohne dass diese Anwendungen umzuschreiben sind. Damit möchte sich Vmware-Chef Paul Maritz von anderen Cloud-Anbietern unterscheiden.
Doch die Lizenzierung der Applikationen sowie die Zertifizierung für die virtuelle Umgebung bleiben nach wie vor ein Thema, das die IT-Industrie gemeinsam lösen muss. "Beim Cloud-Computing sind wir auf einer Reise", so Maritz vor Journalisten in Cannes auf der Vmware World 2009. "Es sind noch viele Abschnitte zu absolvieren, ehe wir uns am Ziel befinden." Dabei sieht der President von Vmware aber "derartige große Vorteile des Cloud-Ansatzes, dass die Anwender die IT-Hersteller dazu zwingen werden, entsprechende Zertifizierung zu unternehmen und dann auch Support für die Anwendungen in virtualisierten Umgebungen zu bieten".
Bei den Lizenzierungsmodellen sei auch noch einiges zu tun. "Wer seine Lizenzgebühren zum Beispiel allein daran bemisst, wie viele physische Prozessoren in einem Server zum Einsatz kommen, der wird über kurz oder lang eine Änderung herbeiführen müssen", so Maritz. Doch es seien keine Wunder zu erwarten, denn Hersteller scheuen vor einem Umstellen ihrer Lizenzmodelle zurück.
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