Was gibt es Unschärferes als die Cloud?
Mit der vierten Generation seiner Virtualisierungs-Technologie positioniert sich VMware als der Hersteller, der das Betriebssystem für das virtuelle Data Center - auf Wolken gebettet - zu den Massen bringt. Und in der Tat sehen die Optimierungen und zusätzlichen Funktionen von vSphere 4 sehr gut aus - im Vergleich zur Vorgängergeneration Virtual Infrastructure 3. Und sie ist schon funktionell in den meisten Bereichen weiter, als es einige der Mitbewerber im Marktsegment der Server-Virtualisierung wahr haben wollen.
Das Timing
für die Vorstellung und die Auslieferung der Produkte im Mai 2009 scheint ebenfalls gut gewä
hlt: Intels Nehalem-Architektur spielt in dem Kontext bestens mit, aber auch andere Technologien - etwa im Storage- oder Networking-Bereich - verleihen der vSphere 4 förmlich Flügel.
Was zu diesen positiven Faktoren aber nicht passt, ist die Vehemenz, mit der nun das Cloud-Computing als Killerargument verwendet wird. Und dabei geraten sogar die kleinen und mittleren Unternehmen ins Fadenkreuz der Marketingstrategen. Kaum eine Pressemitteilung, die im Zusammenhang mit vSphere 4 in die Redaktionen flattert, spricht nicht davon, wie nun diese Cloud für jedermann das Leben erleichtert.
Leider führt diese Argumentation weg vom eigentlichen Ziel: Der Nutzen wird für den Anwender nicht klar erkennbar, wenn alles die Cloud richten soll. Daher wurde zumindest im Beitrag zur vSphere 4 ( http://www.virtualisierungs-guide.de/Server/tabid/154/articleType/ArticleView/articleId/8026/ESXNachfolger-verwaltet-alle-Komponenten-im-RZ.aspx ) auf Virtualisierungs-guide.de versucht, den Begriff Cloud komplett aussen vor zu lassen. Und siehe da: es klappt.
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