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[23.10.2009] (eh)
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Vmware gewinnt 21.000 Neukunden im ersten Halbjahr

Thomas Kühlewein
Das Engagement von VMware für kleine und mittelständische Unternehmen (KMUs) scheint sich auszuzahlen: Allein im ersten Halbjahr 2009 hat der Virtualisierungsspezialist 21.000 Unternehmen weltweit als Neukunden dazu gewonnen. Viele davon stammen laut Vmware aus den klassischen mittelständisch geprägten Branchen Handel, Gesundheitswesen, IT-Beratung, Banken und Dienstleistung. Laut einer Umfrage des Marktforschungsunternehmens Management Insight Technologies unter 416 IT- Verantwortlichen im ersten Quartal 2009 in Nordamerika und Europa, ist Vmware für 64 Prozent der KMUs die bevorzugte Marke. Dieser Anteil ist innerhalb eines Jahres um sechs Prozent gewachsen.

Hintergrund des offensichtlichen Runs: Mittelständische Unternehmen verfügen meist über kleine, oftmals überlastete IT-Abteilungen oder lassen ihre IT von Dienstleistern verwalten. Viele geben bisher durchschnittlich 70 Prozent des IT-Budgets für das Management bestehender Applikationen aus und nur 30 Prozent kann in neue Projekte investiert werden. Spezielle Merkmale der neuen »vSphere«-Plattform wie »VMware Fault Tolerance«, »VMware Data Recovery«, »VMotion« und »VMware vShield Zones« machen die IT kleiner und mittelständischer Unternehmen auf einfache Weise so unangreifbar, wie es bisher nur großen Unternehmen vorbehalten war.

Zu den Neukunden gehört beispielsweise die Anwaltskanzlei Wolf Theiss, die mit Sitz in Wien und 700 Mitarbeitern in zwölf Ländern unterwegs ist. »Die Konsolidierung unserer IT-Infrastruktur hat nicht nur Zeiteinsparungen von fast 90 Prozent gebracht, sondern auch eine erhebliche Flexibilisierung bei der Administration unserer IT herbeigeführt«, bekundet Enrique Vich, Head of Information Technology bei Wolf Theiss. »Unser angestrebtes AA-Ratingziel konnten wir damit erreichen. Unsere IT-Infrastruktur ist jetzt transparent und deutlich einfacher zu administrieren. So sind die hochsensiblen Kundendaten bestens geschützt und dennoch überall verfügbar, wo sie benötigt werden.«

Auch die Messe München konnte mit Virtualisierungslösungen von Vmware die Auslastung der vorhandenen Systeme deutlich erhöhen und allein Hardwareeinsparungen von rund 60.000 Euro erzielen. »Messen leben von der Kommunikation mit verschiedenen Partnern. Daher ist der Ausfall von Systemen ein Super-GAU«, erklärt Stefan Schüssler, Leiter IT-Infrastruktur bei der Messe München. »Mit Vmware haben wir das gute Gefühl, ein absolutes Maximum an Erreichbarkeit anbieten zu können. Das schafft Vertrauen und Sicherheit für uns und unsere Kunden. Die Konsolidierung hat eine erhebliche Verbesserung der Administrierbarkeit unserer gesamten IT-Infrastruktur durch Standardisierung der Installationsroutinen herbeigeführt. Dabei hat uns unser ‚VMware TAM’ optimal unterstützt. Die ganze Systemumgebung ist jetzt extrem effizient.«

»Viele unserer mittelständischen Kunden virtualisieren bereits wesentlich mehr ihrer IT, als manches Großunternehmen – insbesondere im Bereich Desktop-Virtualisierung sind viele KMUs den Großunternehmen schon vielfach einen Schritt voraus«, erläutert Vmware-Deutschlandchef Thomas Kühlewein. »Sie haben erkannt, dass ihnen unsere Virtualisierungslösungen zu mehr unternehmerischer Flexibilität verhelfen und neue Wege eröffnen, wie sie ihre zentralen Geschäftsprozesse verbessern können.«

Zugleich meldet das Unternehmen, dass von dem im Mai 2009 vorgestellten »vSphere 4« mittlerweile mehr als 500.000 Mal heruntergeladen wurde. Mittlerweile betrage die durchschnittliche Download-Rate pro Tag bei 3.660 Zugriffen.

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