Der Virtualisierungsmarktführer
VMware will den Applikations-Performance-Spezialisten
B-hive Networks schlucken. Mit dieser Akquisition will Vmware für Applikationen, die in virtuellen Vmware-Maschinen – Servern wie Desktops – laufen, automatisiertes Performance-Management und Service-Level-Reporting bieten.
B-hive Networks hat seine Zentrale in San Mateo, Kalifornien, und sein Forschungs- und Entwicklungszentrum in Herzliya, Israel. Die Forschungs- und Entwicklungsstätte von B-hive mit ihrem Team soll die Grundlage eines neuen Vmware-Entwicklungszentrums in Israel bilden. Vmware betont, dass man die komplette Belegschaft und Technologie von B-hive übernehmen werde.
Die von B-hive entwickelte Lösung zeigt die Antwortzeiten bei Transaktionen der Endanwender, die Nutzung virtueller Maschinen und die Abhängigkeitsverhältnisse zwischen virtuellen Maschinen an. Im Unterschied zu Performance-Überwachungsprodukten auf Betriebssystembasis könne die B-hive-Lösung die Leistung von mehrschichtigen Applikationen oder solchen mit serviceorientierter Architektur, verteilt über ESX-Hypervisor-Cluster und virtuelle Maschinen, übergreifend messen. B-hives Flaggschiff-Produkt »B-hive Conductor«, das auf der »VMworld 2007« in die Endausscheidung der »Best of VMworld« gelangte, überwacht nicht nur die Applikations-Performance beim Endanwender und erstellt Service Level-Meldungen, sondern kann Leistungsprobleme auch aktiv beheben, indem es Maßnahmen wie dynamische Zuteilung weiterer Ressourcen, Migration der Applikation auf einen anderen Server, Bereitstellung zusätzlicher virtueller Maschinen, Änderung der Transaktionsabläufe oder System-Neustarts automatisch auslöst.
Einzelheiten der Akquisition, deren Abschluss im Laufe des dritten Quartals 2008 erfolgen soll, wurden nicht bekannt gegeben.
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