Adapter der 8000er-Serie jetzt für »VMware ESX« zertifiziert (Bild: Qlogic)
Die »VMworld« ist mittlerweile nicht mehr nur eine Hausmesse von
VMware, sondern avanciert zu einer IT-Show, in der nicht nur Vmware, sondern auch viele Kooperationspartner Neuheiten ankündigen (
speicherguide.de berichtete). Selbst jetzt – fast eine Woche nach dem Ende der 2008er-Veranstaltung – treffen immer noch Neuheiten-News ein. Nachfolgend der Versuch, die wichtigsten News mit Storage-Relevanz zusammenzufassen:
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QLogic meldet, dass ihre Converged-Network-Adapter (CNAs) der 8000er-Serie jetzt für »VMware ESX« zertifiziert sind. Die Integration eines einzigen Adapters in bestehende Vmwsare-Infrastrukturen eröffne Kunden die Möglichkeit, ihr Daten- und Speichernetzwerk miteinander zu verbinden. Auf der Vmworld demonstrierte Qlogic live, welche Vorteile der Betrieb der CNAs in mit Vmware-ESX virtualisierten Umgebungen birgt. Gezeigt wurde unter Einsatz der Vmware-Management-Tools »VMotion« und »Storage VMotion« die unterbrechungsfreie Live-Migration virtueller Maschinen über Fibre-Channel-over-Ethernet- (FCoE) und Fibre-Channel-Hosts sowie der Festplattendateien über heterogene Storage-Arrays hinweg.
Qlogic >>►
Hitachi Data Systems (HDS) kam auf die Vmworld mit der braneneuen Kompatibilitätszertifizierung für Vmwares »Site Recovery Manager«; darauf basierend wird ab sofort der »Hitachi Storage Replication Adapter« angeboten. Das Software-Plugin wurde entwickelt, um Unternehmen die Erstellung kontinuierlicher Echtzeitkopien zu ermöglichen, die sowohl lokal als auch über Fernwartung durchgeführt werden können. Zusammen mit Vmware wird nun das Disaster-Recovery verbessert. Vmware-Kunden seien dadurch ab sofort beim Betrieb ihrer heterogenen virtualisierten Speicherlösungen durch entsprechende Funktionalitäten gegenüber aufkommenden Risiken besser gewappnet. Des Weiteren stellt die Lösung eine automatische Ausfallsicherung bereit, die einen durchgängigen Schutz der Datenverfügbarkeit gewährleistet. Dadurch werden Hochverfügbarkeit und Disaster-Recovery für virtuelle Vmware-Umgebungen sichergestellt.
Hitachi Data Systems Deutschland >>►
FalconStor Software bringt mit »Network Storage Server (NSS) Virtual Appliance für VMware ESX« ein Tool auf den Markt, das es Anwendern erlaubt, ihre bereits existierenden Speichersysteme in virtuelle iSCSI-SAN-Appliances für Vmware Umgebungen umzuwandeln. Die Lösung steht auch als limitierte Vmware-kompatible Gratis-Version zum Download bereit. Eine Testversion der NSS-Virtual-Appliance kann direkt von der Falconstor-Webseite oder dem »VMware Appliance Marktplatz« heruntergeladen werden. Überdies wurde Falconstors NSS-Gateway für Vmware-Umgebungen mit »VMware Infrastructure 3« zertifiziert.
Falconstor Software >>Limitierte Vmware-kompatible Gratis-Version >>► Natürlich war auf der Vmworld auch der Vmware-Mehrheitseigner
EMC aktiv. Das Unternehmen kündigte an, sich in Vmwares »vStorage«-Programm zu engagieren. Dieses umfasst Technologien, mit denen Speicherhersteller wie EMC ihre Produkte besser mit Vmware-Plattformen integrieren können. Durch diese Integration verbindet EMC zwei kritische Bereiche virtualisierter Umgebungen: zentralisierte Speicherumgebungen und virtualisierte Infrastrukturen. Im Einzelnen beteiligt sich EMC an den vStorage-Programmen »vStorage APIs für Multipathing«, »vStorage APIs für Backup und Recovery« und »VMware Storage Virtual Appliances«. Die ebenfalls neue »EMC Celerra Simulator Virtual Machine« arbeitet ebenso wie die herkömmliche Celerra mit dem »VMware Site Recovery Manager« und kann zum Hosten von NFS- und iSCSI-Speicherressourcen in virtualisierten Infrastrukturen genutzt werden.
EMC Deutschland >>►
Brocade ließ ihre Host-Bus-Adapter (HBAs) »415/425« und »815/825« für »VMware ESX« zertifiziert. Dazu ließ man den 4-Gbit-/8-Gbit-Fibre-Channel-Driver-Stack und die 8-Gbit ASICs der HBAs 415/425/815/825 durch das »VMware I/O Vendor Program« (IOVP) validieren. Dadurch ist es möglich, Gerätetreiber unabhängig von Vmwares eigenen Produktfreigaben herauszugeben. Die Fibre-Channel-HBAs bieten durchgängige Server-zu-Storage-Hochleistungsnetzwerklösungen für Rechenzentren.
Brocade Communications Systems >>► »Suse Linux Enterprise« von
Novell ist jetzt »VMware Ready«, und damit ein Gastbetriebssystem inklusive vollem Support für das »VMware Ready Program« und für »VMware Studio«. Darüber hinaus haben Novell und VMware ein neues Abkommen geschlossen, durch das unabhängige Softwareentwickler zertifizierte Versionen von Suse-Linux-Enterprise über den »VMware Virtual Appliance Market Place« herunterladen, konfigurieren und Testversion verbreiten können.
Novell >>►
Sun Microsystems gab auf der Vmworld bekannt, dass man »VMware Virtual Desktop Manager« (VDM) und »VMware Virtual Desktop Infrastructure« (VDI) in ihr Angebot an Virtualisierungslösungen integrieren wird. Damit können Kunden in Zukunft zwischen dem »Sun Virtual Desktop Connector« oder Vmware-VDM als Connection-Broker wählen, wenn sie virtuelle Umgebungen aufsetzen. Sun will die Lösungen von Vmware inklusive verschiedener Support-Leistungen noch diesen Monat in ihre Preisliste aufnehmen. Darüber hinaus sind »Sun Ray Clients« jetzt von Vmware vollständig zertifziert und auf der Hardware-Kompatibilitätsliste für Thin-Clients aufgeführt. Der neue Sun-Ray-Connector für Vmware-VDM, ein kostenloses Software-Add-on, soll für die nötige Interoperabilität sorgen. Mit der gemeinsamen Lösung können Anwender auf virtuelle Desktops zugreifen, die auf Windows XP Professional, Vista, Server 2003 und Server 2008 laufen.
Storage von Sun Microsystems >>► Eine engere Partnerschaft kündigten
Cisco und Vmware auf der Vmworld bei der Entwicklung hochskalierbarer Virtualisierungslösungen für das moderne Rechenzentrum an. Als erstes Ergebnis dieser Kooperation stellte Cisco den virtuellen Software-Switch »Nexus 1000V« vor, der sich direkt in die Vmware-Infrastruktur integriert lässt. Außerdem kündigte Cisco wichtige Erweiterungen für sein Data-Center-3.0-Portfolio an: die neuen 8-Gigabit-Fibre-Channel-Switch-Module für »Cisco MDS 9500« sowie zusätzliche Funktionen für das Cisco-SAN-Betriebssystem, das ab sofort »NX-OS« heißen wird. Mit dem Re-Branding von SAN-OS zu NX-OS will Cisco sein Ziel untermauern, die Trennung von LAN und SAN zu überwinden und ein einheitliches Betriebssystem für alle Aspekte einer durchgängig virtualisierten und vereinheitlichten «Unified Data Center Fabric» zu entwickeln. Ein weiterer Fokus der vertieften Zusammenarbeit mit Vmware sind Performanceverbesserungen für virtuelle Desktops in Außenstellen. Tests mit Vmware-VDI und den »Cisco Wide Area Application Services« (WAAS) würden z.B. zeigen, dass sich der Applikations- und File-Zugriff via WAN um bis zu 65 Prozent beschleunigen lasse.
Cisco Systems >>►
NetApp präsentiert neue Produkt- und Lösungsangebote, mit denen Vmware-Kunden die Produktivität erhöhen, den Speicherplatzbedarf reduzieren, die Performance steigern und das Infrastruktur-Management ihres Datacenters insgesamt verbessern können. Neu im Netapp-Programm für Vmware-Kunden sind dazu die erweiterte »NetApp FlexClone«-Technologie, das »Performance Accelerator Modul« (PAM), das »VM Insight Plug-In« für »VMware VirtualCenter« und eine Storage-Lösung für Vmware-VDI. Die neuen Lösungen basieren auf Netapp-Technologien wie z.B. Deduplizierung, die für Vmware optimiert wurden.
Netapp >>►
Symantec hat auf der Vmworld die neueste Version ihrer »Backup Exec«-Produktfamilie angekündigt. Mit umfassender Daten- und Systemwiederherstellung von virtuellen und physikalischen Systemen sollen die Produkte Unterstützung für das gesamte »Windows Server 2008«-Portfolio bieten. Um Unternehmen im sicheren Umgang mit stetig wachsenden Datenmengen und Systemen zu unterstützen, stellt das neue Backup-Exec sowohl Systemmanagement als auch erweiterte Speicherflexibilität für heterogene Umgebungen bereit.
Symantec >>►
Vizioncore stellte »vConverter 4.0« vor. Es ist eigenen Angaben zufolge das schnellste und vielseitigste Tool, das für P2V- (physisch zu virtuell) und V2V- (virtuell zu virtuell) Konvertierungen verfügbar ist. Das Tool automatisiert und beschleunigt Konvertierungen in die Formate
Microsoft, Virtual Iron, XenServer und Vmware. Kunden können Workloads somit für geplante Konvertierungsprojekte oder zwecks Disaster-Recovery zwischen Plattformen migrieren. Neu ist weiterhin »vOptimizer Pro«; das Tool ermöglicht Kunden, überdimensionierte und brachliegende Kapazitäten in virtuellen Windows-Maschinen nutzbar zu machen. Die Software automatisiert die Ausnutzung freier Speicherkapazitäten von Windows-Gast-Betriebssystemen, um den Bedarf an weiteren Speicherkapazitäten zu senken und die Performance virtueller Maschinen zu verbessern.
Vizioncore >>► Als erster Hersteller von Connectivity-Produkten wird
Emulex Partner der »VMware Alliance Affiliate Initiative«. Der Verbund stellt spezielle Incentive-Programme für Händler zur Verfügung, die Emulex-Produkte in Kombination mit Vmware-Virtualisierungslösungen verkaufen. Vertriebspartnern von Emulex haben so die Chance auf weitere Provisionen, wenn es ihnen gelingt, komplette Server-Virtualisierungslösungen zu verkaufen. Weiterhin meldete Emulex, dass die »LightPulse LP21000 FCoE Converged Network Adapter« (CNAs) sind jetzt auch für Vmware-ESX zertifiziert. Emulex-CNAs stellen Vmware-Nutzern transparente Netzwerk- und Speicher-Verbindungen für physische und virtuelle Serverumgebungen zur Verfügung und bieten gleichzeitig die Möglichkeit, vorhandene Management-Tools und bestehende FC-HBAs effizienter zu nutzen.
Emulex >>Vmware >>Vmware Virtual Appliances Market Place >>.